Yin Yoga

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Yin Yoga Termine:

Yin Yoga mit Klangschalen und Gongs
Sa. 24.11.18 um 17.00 Uhr
Sa. 15.12.18 um 17.00 Uhr
Kosten:
Schüler zahlen mit der 10er Karte und einem Aufschlag von 5,–€, Besucher zahlen € 17,–.

 

Yin Yoga ist eine ruhige Praxis mit der wir mehr Raum schaffen, sowohl auf physischer, emotionaler und energetischer Ebene. Yin Yoga verhilft uns zu mehr Flexibilität, Kraft und Freiheit für Körper, Seele und Geist. Wir konzentrieren uns im Yin Yoga auf die Faszien, eine Form des Bindegewebes, um sie geschmeidig, elastisch und somit widerstandsfähiger zu machen. Außerdem werden die Gelenke, die Bänder und sogar die Knochen bearbeitet.
Yin Positionen werden meistens sitzend oder auf dem Boden liegend ausgeführt. Während wir die Position für mehrere Minuten halten, wird zwischen den einzelnen Geweben (Knochen, Muskeln, Organen)  mehr Platz geschaffen, was uns wiederrum mehr Bewegungsfreiheit gewährt. Durch das lange und statische Halten der Asanas (Körperstellungen), fällt es leichter, nach innen zu gehen und auf den eigenen Körper zu hören. Dem Körper wird Zeit gegeben, sich langsam zu öffnen und zum anderen tritt die Beschäftigung mit der eigenen Gedankenwelt in den Vordergrund.

Während der Körper langsam nachgibt und alle nicht benötigten Muskeln losgelassen werden können, hat man Zeit emotionale Themen zu bearbeiten oder gar in einen ruhigen, meditationsähnlichen Zustand zu gleiten. Der langsame Übungsstil während den Stunden ermöglicht es, wachsam für den eigenen Zustand und die Signale des Körpers zu werden.

Yin Yoga versucht einen Ausgleich zum stressigen Alltag und anstrengenden Sportarten zu bieten. Psychischer Effekt!

Anders als in den dynamischen Yoga-Richtungen, gibt es im Yin-Yoga vergleichsweise wenige Asanas. Da die Positionen so lange gehalten werden, ist es besonders wichtig auf Kontraindikationen zu achten. Sarah Powers schlägt uns drei Tattvas für das Üben von Yin-Yoga-Asanas vor. Ein Tattva ist die Wahrheit, Natur oder Grundstruktur einer Sache.
1. Beginne die Asana mit einer angemessenen Intensität. Wer nicht zu Beginn schon versucht das Maximum zu erreichen, gibt dem Körper die Möglichkeit weiter sanft in die Pose zu sinken.
2.Beschließe in Stille zu verweilen. Hier geht es darum die feine Linie zwischen Hingabe und Selbstverletzung zu verstehen. Es ist eine Kunst, nicht jedem Bewegungsimpuls nachzugeben und trotzdem auf die eigene Grenze zu achten. Es gibt zwei Gründe, um sich zu bewegen: Schmerz – die Pose sollte gelockert bzw. aufgelöst werden und Öffnung – der Körper lädt uns ein, weiter in die Pose zu kommen.
3. Halte die Pose eine Zeit lang. Während wir in bewegteren Yogastilen wenig Zeit haben Asanas voll zu entfalten, werden Asanas im Yin-Yoga zwischen einer und fünf Minuten gehalten. Die gehaltene Zeit ist für unser tiefer liegendes Yin-Gewebe wichtiger, als die Intensität mit der wir üben.

Bezüglich deiner Yogakleidung ist ein `entspannter Zwiebel-Look´, die beste Wahl. Ihr  solltet die Möglichkeit haben, euch zwischendurch an- oder auszuziehen, je nach dem wie fordernd die gehaltene Position ist.